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Zusatzprogramm 2012:

Fachkurse

Leitung Daniel Künzler


Kursbeschrieb 2012

Der MATRIZEN-Test nach Raven
Die Coloured Progressive Matrices (CPM) wurden zur sprachfreien Erfassung des allgemeinen Intelligenzpotenzials entwickelt. Einzeltest, nicht für Gruppen. Er eignet sich gut zur Anwendung bei Personen, die die deutsche Sprache weder ausreichend sprechen noch verstehen und zur raschen Erfassung von Potentialen.
Die CPM bestehen aus 36 Untertests. Sie sind so angeordnet, dass die wichtigsten kognitiven Prozesse, die Kinder im Alter unter 11 Jahren im Allgemeinen beherrschen, gemessen werden können.
Der Test kann mittels eines Testheftes vorgelegt werden.
Die Auswertung erfolgt manuell mittels Durchschreibeantwortbögen mit integriertem Lösungsschlüssel.
Zulassung zum Kurs: Wer in eigener Praxis arbeitet, Lerntherapeuten, Logopädinnen, Heilpädagoginnen, etc.
Da der CFT-1 zu alt ist, empfehle ich diesen Test. Wohl der am häufigsten verwendete IQ-Test.
> Leitung Daniel Künzler
Die Dyskalkulie-Therapie bei ADS/ADHS/POS-Kindern
Eine ADS oder ADHS- Diagnose geht heute bei Ärzten schnell über den Tisch. Auch in der Schulmedizin ist die zunehmende Nachfrage nach solchen Abklärungen und Diagnosen nicht mehr ganz unbestritten. Häufiger als früher nehmen Kinder Medikamente. Warum? Sind die Kinder zu langsam in ihrer Entwicklung? Oder hat die Erwachsenen- Welt ihre Geschwindigkeit beschleunigt? Wieviele Kinder sind wirklich betroffen?
Wie auch immer: Kinder mit diesem Syndrom brauchen spezifischere Schwerpunkte und ein anderes Vorgehen in der Dyskalkulie-Therapie.
Wir erarbeiten praxisbezogen Förder- und auch Stundenpläne für solche Kinder. Auch Theoretisches und wissenschaftlich Fundiertes und Aktuelles zu ADS / ADHS / POS erfahren wir an diesem Morgen.
> Leitung Daniel Künzler
Der Zahlenstrahl im Schulalltag
Neurobiologische Erkenntnisse zeigen, dass das Rechnen auf dem Zahlenstrahl ein effektives Mittel ist, da es unserem Verlangen nach linearem Denken entspricht.
Konkret erarbeiten wir in diesem Kurs die Einführung und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Zahlenstrahls für die Schule:
Jeder von uns lebt auf oder mit einem Zahlenstrahl. Mit dem ZS arbeiten bedeutet auch sich mit der Zeit, dem Alter, den Jahreszeiten und Rechenoperationen linear zu beschäftigen.
Vom Aufbau der Grundrechnungsarten im 10-er bis in den Millionenraum unter dem Blickwinkel der Ordinal-, Kardinal- und Relationalzahlenbegriffen lernen wir immer wieder konkrete Bilder und Vorstellungen entstehen zu lassen. So wird das Verständnis unserer Schüler gefördert.
Dieser Kurs wendet sich explizit an Lehrkräfte, IF- Lehrpersonen und Dyskalkulietherapeuten, die mit Schülern von der 1. -5. Klasse arbeiten. Der Kurs beinhaltet praktische Anleitungen für ein ganz konkretes Vorgehen.
> Leitung Daniel Künzler
Ich baue meine Praxis auf
Die Auseinandersetzung mit dem Aufbau einer eigenen Praxis ist ein oft langwieriger Prozess, da natürlicherweise zum Beispiel Ängste und Unklarheiten mitspielen. Je nach Bedürfnis der TeilnehmerInnen werden wir u.a. folgende Themen erörtern:

Welche Werbung lohnt sich?
Welches ist das Zielpublikum? Standort
Wie stelle ich mich dar?
Welches sind meine Sorgen?
Welches sind die Fixkosten?
Was kann ich als Honorar verlangen?
Wie statte ich meinen Raum aus?
Welches sind nötige Materialien?
Muss ich Buchhaltung führen?
Wie ist es mit der AHV?
Braucht es eine Bewilligung?
undsoweiter, je nach Bedürfnissen.
Vielleicht hilft der Kurs auch bei der Grundsatzentscheidung, ob Du überhaupt eine eigene Praxis eröffnen willst.

Wir freuen uns, wenn Du Dich möglichst bald anmeldest, damit wir planen können.
>Leitung Daniel Künzler
Supervisions-, Repetitions- und Praxistag
(Tageskurs)
An diesem sehr praxisbezogenen Tag werden wir die wichtigsten Themen wieder durchgehen, zum Teil vertiefen und die Praxis-Erfahrungen der Teilnehmerinnen einfliessen lassen. Ausserdem werden wir erfahren, was sich in den letzten Jahren wissenschaftlich etabliert hat.
Die Teilnehmerinnen sollen vorher per Mail ihre Wünsche, was sie bewegt, wo sie unsicher sind, mitteilen.
Auch Ehemalige, welche die Seminarien 1-7 vor ein paar Jahren besuchten, sind sehr willkommen.
>Leitung Michel Leuenberger
Der schriftliche Bericht
Ein gut abgefasster Bericht ist die beste Werbung! Wir werden erfahren, was einen guten Bericht ausmacht, welche Kriterien erfüllt sein sollten. Wir werden Beispiele von guten und schlechten Berichten analysieren. Ausserdem werden wir auf den Unterschied zwischen Tatsachen und Interpretationen acht geben und wie man sie in einen Bericht integriert.
> Leitung Daniel Künzler
Praxisberatung/Supervision
Sie findet immer an den entsprechenden Samstagnachmittagen statt. Es werden Themen und Fälle aus der Praxis erläutert, die von den TeilnehmerInnen präsentiert werden. Ich selber werde jeweils regelmässig Beispiele aus meiner Praxis vorstellen (Abklärungsresultate, HAWIK usw., Förderplanung, Therapieverlauf, auftretende Probleme …). Blosse ZuhörerInnen ohne eigene «Fälle» sind auch willkommen. Eine gute Gelegenheit, Bekanntes aufzufrischen, Neues kennen zu lernen.
> Leitung Daniel Künzler
Kursbedingungen
Anmeldung 2012


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